bis zum 21. Juni
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Zwei Filme, eine Suche. Wir folgen Töchtern, die zusammen mit ihrer Mutter nach Antworten über Familie, Herkunft und eine verschwiegene Vergangenheit suchen. Das Programm umfasst den Kurzspielfilm SUDFAH und den Dokumentarfilm MAMA'KU, der auf ergreifende Weise Themen wie Migration, Identität, generationenübergreifende Traumata und Mutter-Tochter-Beziehungen zusammenbringt.
Sudah | 17 min | 2025 | Regie: Aldo Agaatsz
Die Manadonierin Senna macht zum ersten Mal eine Reise nach Indonesien. Sie versucht, mit ihrer Mutter Annie und anderen Familienmitgliedern Kontakt aufzunehmen, in der Hoffnung, mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren.
Mama'ku | 57 min | 2025 | Regie: Sven Peetoom
Der Filmemacher Sven Peetoom deckt seit Jahren die Folgen der niederländischen Kolonialgeschichte in Indonesien auf, wie zuvor in INDISCH ZWIJGEN und (erst letztes Jahr) TUSSEN WAL AND SCHIP.
In diesem Film folgt er der Choreografin und Tänzerin Cheroney Pelupessy, die mit ihrer Mutter nach Jakarta reist. Es ist der Ort, an dem Cheroneys Mutter aufgewachsen ist, über den sie aber immer ängstlich geschwiegen hat. Während der Reise versuchen sie, sich gemeinsam ihrer traumatischen Vergangenheit zu stellen und so einander näher zu kommen. Was als Suche nach einer vergessenen Familiengeschichte beginnt, entwickelt sich zu einem aufschlussreichen Porträt über Spannungen, Traumata und die Hoffnung auf Verbindung.
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